Franz Höllriegel

König Ludwigs Steinmetz

Chancen

1794

    

Im Laufe seiner beruflichen Karriere erwarb bzw. baute Franz Höllriegel neben seinem Anwesen in Höllriegelskreuth eine Reihe von schönen Bauten in der Innenstadt von München. Seine berufliche Karriere in  München begann mit dem Bau der Glyptothek als dem ersten Gebäude, das das Ensemble am Königsplatz bilden sollte.  In dieser Zeit erwarb er folgende, zunächst privat genutzte Gebäude:

 

  • St. Annastraße 14 und 15 im Lehel.
  • Müllerstraße 46 in der Isarvorstadt.

 

Durch die Bautätigkeit für Ludwig I. konnte Franz Höllriegel eine Reihe von, teilweise bis heute in Familienbesitz befindlichen, Immobilien in der neu gestalteten Innenstadt von München erwerben. Dazu gehören:

 

  • Ludwigstraße 27: Das Anwesen an der Kreuzung Ludwigstraße/Schellingstraße gegenüber der von ihm gebauten Ludwigkirche. Das riesige Gebäude wird heute von der Universität genutzt.
  • Dienerstraße 21: In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem berühmten Dallmayr Gebäude, das heute ein Teil des heutigen Kaufhaus Beck gegenüber dem Rathaus ist.
  • Hildegardstraße 5: Dieses große Rückgebäude in der Parallelstraße zur Maximilianstraße liegt heute hinter den berühmten Kammerspielen.

Die Ludwigstraße ist in weiten Teilen ein Werk von Franz Höllriegel.

1822

1841

1852

Am 22.8.1822 wurde er Bürger und Steinmetzmeister in München. In dieser Zeit errichtet er sein Anwesen in der Müllerstraße 46; den Bereich bebaute er im Laufe der Jahre immer weiter.

 

Am 12.2.1841 kaufte er das heute als Brückenwirt bekannte Anwesen an der Isar. Schon vorher erhielt er den Nagelfluh-Steinbruch. Bis 1858 vergrößerte er sein Anwesen dort auf 110 Hektar. In dieser Zeit baut er auch den Isarweg von München nach Pullach aus. Sein wichtigster Auftraggeber, Ludwig I,. war gerne Gast auf seinem Anwesen an der Isar.

 

1852 erhielt der Bereich auf Genehmigung von König Maximilian II. den Namen “Höllriegels Gereuth”, Rodung des Höllriegel - das heutige Höllriegelskreuth.

 

Von 1852 bis 1858 errichtete er dort einen kleinen Park mit Monopteros, Mariensäule und einer kleinen Kapelle.

Ludwig, sein Mentor.